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Tipps: Mieten

03.01.2013 | 16:28 |   (Die Presse)

Neue Mieter müssen deutlich mehr bezahlen als Alteingesessene. Vor allem auf dem freien Markt ist es teuer. Im Altbau und im geförderten Bereich wohnt man günstiger.

Miethöhe überprüfen

Wer in einem Altbau wohnt, unterliegt meist dem Mietrechtsgesetz. Dort kann man zu hohe Mieten bis zu drei Jahre nach Vertragsabschluss anfechten. Bei befristeten Verträgen hat man bis zu einem halben Jahr nach Beendigung des Mietverhältnisses Zeit. Im Neubau sollte man gleich gut verhandeln.

Vorsorgewohnungen

Da die Eigentumspreise noch schneller steigen als die Mieten, kann man mit Vorsorgewohnungen nur noch magere Erträge einfahren. Zwar handelt es sich meist um Neubauwohnungen, wo man theoretisch verlangen kann, was man will. Praktisch stehen Wohnungen öfter leer, wenn die Miete zu hoch ist.

Bei Büros nachverhandeln

Mieter von Büros oder Geschäftslokalen – sofern es sich nicht um extrem günstige Lagen handelt – sollten nachverhandeln. Dort sinken nämlich die Mieten real. Makler schätzen, dass dieser Trend anhält. Vermieter dürften daher daran interessiert sind, ihre bestehenden Mieter zu behalten, auch wenn sie ihnen entgegenkommen müssen.