Uni Rossau feierte Dachgleiche
09.10.2012 | 15:09 | (DiePresse.com)
Seit 16 Monaten wird der Gebäudekomplex an der Wiener Rossauer Lände 3 saniert, umgebaut und erweitert. Im Herbst 2013 soll er für die Studenten und Lehrenden bereitstehen.

Die Fakultäten Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien haben bald einen neuen Standort: Mit dem Studienjahr 2013/14 werden 650 Fakultätsmitarbeiter und 2500 Studenten an der Uni Rossau Quartier beziehen, nun wurde Dachgleiche gefeiert. Neben Büros entstehen Bibliotheksflächen, Lehr- und Seminarräume sowie Hörsäle, Labore und ein Bistro. Der Gebäudekomplex stammt aus den 1950er-Jahren und umfasst ein Hochhaus mit zwölf Geschoßen sowie einen Sockelbau mit sechs Stockwerken entlang der Hahn-, Berggasse und Türkenstraße. Nun wird durch Erweiterungen eine Nettonutzfläche von knapp über 30.000 Quadratmetern geschaffen, energetisch wird das Gebäude „ertüchtigt".
Die Generalplanung haben die Architekten Ernst Maurer und Heinz Neumann inne, die bestrebt waren, die Grundidee des markanten Gebäudes zu bewahren. Neumann in einer Aussendung: „Der Bestand bleibt in unserem Entwurf ablesbar." So wird der charakteristische umlaufende Dachkranz bestehen bleiben. Die Stirnseite an der Rossauer Lände wird mit einer Glasfassade mit siebbedruckten Elementen gestaltet, längsseitig werden an der Front graue Faserzementplatten eingesetzt.
Bauherr ist die Rossauer Lände 3 Immobilienprojektentwicklungs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Der Nutzer, die Universität Wien, mietet das Gebäude von ihr an.













