1838 als Dampfbadeanstalt errichtet und nach Erzherzogin Sophie „Sophienbad“ benannt, erfolgte von 1845-49 durch August Sicard von Sicardsburg und Eduard Van der Nüll, den Architekten der Wiener Staatsoper, die Errichtung einer großen Schwimmhalle. Von Beginn an waren die Sofiensäle ein Multifunktionsbau. Im Winter verwandelte eine Fußbodenkonstruktion auf Holzstützen das Bad zu einem Ballsaal. Hunderttausende Menschen waren pro Jahr in der „Sofie“ zu Gast.