CEE: Rückgang der Leerstände, stabile Investition
12.09.2012 | 17:35 | (DiePresse.com)
Investitionen in osteuropäische Industrieimmobilien haben sich laut einer CBRE-Studie überraschend stabil gehalten. Kombination aus erhöhtem Bestand und zum Verkauf stehende Projektentwicklungen erhöhen die Marktaktivitäten.

In den letzten Quartalen haben sich die Investitionen
in osteuropäische Industrieimmobilien überraschend stabil gehalten, so der internationale Immobiliendienstleister CBRE in einer aktuellen Marktstudie. Demnach betrug das Investitionsvolumen in der ersten Jahreshälfte 2012 rund 375 Millionen Euro. Die Aktivitäten in diesem Markt seien durch eine Kombination aus erhöhtem Bestand und zum Verkauf stehenden Projektentwicklungen erhöht worden.
"Die meisten Märkte in der Region CEE haben die Talsohle des Mietzyklus erreicht", so CBRE-Österreich-Geschäftsführer Andreas Ridder am Mittwoch in einer Presseaussendung.
Mit wenigen Ausnahmen seien in der Region die Leerstände
beträchtlich zurückgegangen. Obwohl die Nachfrage in den letzten Quartalen geringer geworden sei, seien die Vermietungsaktivitäten insgesamt stärker als erwartet geblieben und lägen im Vergleich zu 2010 deutlich höher.
Aufgrund einer erheblichen Neubewertung bei den Hypothekenbanken sei auch ein neues Ausgangsniveau erreicht worden, so dass Projektentwicklungen wieder möglich seien. Allerdings würden außer in Russland und Polen keine spekulativen Projektentwicklungen stattfinden, da sich die meisten Projektentwickler aufgrund niedriger
Mieten weiterhin darauf konzentrierten, Leerstände in ihren
Portfolios abzubauen. (APA)



