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Schweiz: Ansturm auf Luxuswohnungen lässt nach

21.12.2012 | 00:34 |   (APA)

Regionale Preisblasen in Zürich und am Genfer See sind möglich

Schweiz Ansturm nach Luxuswohnungen

Teuer, teurer, zu teuer: Die Preise für Luxuswohnungen in der Schweiz stoßen allmählich an die Decke, nur noch wenige Haushalte können sich das exorbitante Niveau leisten. Die Angebote finden daher nicht mehr alle einen Abnehmer. Laut  "Immobilien-Almanach" des Beratungsbüros Fahrländer Partner könnten sich in den Regionen  Zürich und am Genfer See eine "räumlich begrenzte" Preisblase gebildet haben.
Auf gesamtschweizerischer Ebene gebe es allerdings keine Anzeichen für eine Immobilien-Blase, die Entwicklung könne mit fundamentalen Faktoren erklärt werden. Fahrländer Partner nennt dabei die Einwanderung, die auch durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht gebremst werde.
Die steigenden Preise dürften mittelfristig auch die Nachfrage nach großen Neubau-Wohnungen drücken. In den letzten zehn Jahren stiegen die Preise für Eigentumswohnungenum rund 75 Prozent. Durch die tiefen Zinsen und der anhaltend hohen Immigrationist auch weiter mit steigenden Preisen für Wohneigentum zu rechnen. Das gilt auch für neue kleinere oder mittlere Wohnungen. Laut der Studie ist weiterhin von steigenden Angebotsmieten auszugehen.
Die Mieten in bestehenden Verträgen dürften stabil bleiben - Fahrländer Partner rechnet damit, dass eine Erhöhung des Leitzinses der Schweizerischen Nationalbank (SNB) frühestens Anfang 2015 erfolgen wird.