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Wohnen in Deutschland knapp sieben Prozent teurer

13.02.2017 | 10:39 |   (DiePresse.com)

Laut Bankangaben stärkste Preissteigerungen seit mindestens einem Jahrzehnt

Bild: (c) imago/Sch�ning (imago stock&people) 

Wohnungen und Häuser in Deutschland sind nach Bankenangaben im vergangenen Jahr durchschnittlich 6,6 Prozent teurer geworden. Für Gewerbeimmobilien gingen die Preise um 6 Prozent nach oben, wie der Verband Deutscher Pfandbriefbanken am Freitag in Berlin mitteilte. Beides sind die stärksten Preissteigerungen seit mindestens einem Jahrzehnt.

Obwohl mehr gebaut werde, habe sich die Nachfrage nach Wohnimmobilien nicht entspannt, erklärte Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Hintergrund sind weiterhin das stabile Wachstum der deutschen Wirtschaft und niedrige Zinsen, wie der Verband mitteilte.

Mit 7,1 Prozent seien besonders selbst genutzte Eigentumswohnungen teurer geworden, Eigenheime lagen bei einem Plus von 6,5 Prozent. Anders als viele Indizes, die auf Angebotspreisen in Inseraten beruhen, bezieht sich der Verband auf tatsächliche Kaufverträge. Internationale Investoren haben es demnach im Moment besonders auf Bürogebäude abgesehen. (APA)