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Paris greift bei illegalen Wohnungsvermietungen durch

11.08.2017 | 14:18 |   (DiePresse.com)

Verurteilte Wohnungsbesitzer mussten im ersten Halbjahr 615.000 Euro zahlen.

Skyline von Paris
Skyline von Paris / Bild: (c) REUTERS (Charles Platiau) 

In Paris sind die Strafen für die illegale Vermietung von Wohnungen beispielsweise über Airbnb sprunghaft angestiegen. Im ersten Halbjahr 2017 wurden 31 Wohnungsbesitzer zu Strafen von insgesamt 615.000 Euro verurteilt, wie der für Wohnraum zuständige Vize-Bürgermeister Ian Brossat am Freitag sagte. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres waren es noch 45.000 Euro, im gesamten Jahr 200.000 Euro.

Effektivere Kontrollen

"Die Zahlen spiegeln nicht eine Explosion der Zahl der angebotenen Wohnungen wider, sondern die Effektivität der Kontrollen", sagte Brossat. Auch würden die Richter inzwischen höhere Strafen aussprechen. Ende 2016 war die mögliche Höchststrafe von 25.000 Euro auf 50.000 Euro verdoppelt worden.

Paris hat den Kampf gegen die illegale Wohnungsvermietung an Touristen verschärft. In der französischen Hauptstadt dürfen möblierte Privatwohnungen nicht mehr als 120 Tage im Jahr an Touristen vermietet werden. Über Airbnb werden in Paris rund 65.000 Wohnungen angeboten, das ist eines der größten Angebote weltweit. (APA/AFP)