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Immofinanz-Vorstand Wiltschnigg tritt zurück

26.09.2012 | 12:15 |   (DiePresse.com)

Per Ende März werde er nicht mehr als Vorstandsmitglied tätig sein. Weiters ging eine Sanierungsprämie von drei Millionen Euro gingen im Mai an die Vorstände.

 Der börsenotierte Immobilienkonzern Immofinanz verliert ein Vorstandsmitglied: Manfred Wiltschnigg strebe keine weitere Vertragsverlängerung an. Der 50-Jährige werde nach dem regulären Auslaufen seines Mandates per Ende März 2013 das Unternehmen verlassen, teilte der Konzern am Mittwoch in einer knappen Aussendung mit.

Sanierungsprämie von drei Millionen Euro

Des weiteren haben drei der vier Vorstandsmitglieder heuer im Mai zusammen drei Millionen Euro Prämie für Erfolge in
der Sanierungsphase 2008 bis 2011 kassiert. Der Betrag wurde jenen Spitzenmanagern zuerkannt, die in diesem Zeitraum an der Sanierung mitgewirkt haben und heute noch im Unternehmen sind, geht aus dem seit Mittwoch online vorliegenden Geschäftsbericht 2011/12 hervor.

"Die Immofinanz Group wurde aus der existenzbedrohenden Krise im Geschäftsjahr 2008/09 herausgeführt und das Eigenkapital und der NAV wurden erheblich gesteigert. Es wurden Dividendenzahlungen möglich", heißt es zur Begründung. Prämienzahlungen gingen an CEO Eduard Zehetner (seit November 2008 im Vorstand), Daniel Riedl (seit Juli 2008) und an Manfred Wiltschnigg (seit April 2010), wie auch der "Börse-Express" berichtet. Birgit Noggler als viertes Mitglied wurde erst per Oktober 2011 bestellt.

An ordentlichen Vorstands-Vergütungen haben die vier Mitglieder der Immofinanz-Chefetage im Geschäftsjahr 2011/12 (per 30. April) insgesamt 3,8 Mio. Euro bezogen, nach 4,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr davor, heißt es im Anhang zum Konzernabschluss.(APA)