Landeshauptstädte: Preisanstiege bei Eigenheimen
12.10.2012 | 11:16 | (DiePresse.com)
In Bregenz verteuerten sich die Kosten für Eigentumswohnungen seit dem Jahr 2008 um 49,3 Prozent. Die höchsten Preise sind derzeit in Innsbruck - mit 3800 Euro pro Quadratmeter - zu zahlen.

Immobilien haben sich in den vergangenen fünf Jahren
in den Landeshauptstädten deutlich verteuert. In Bregenz sind Eigentumswohnungen seit 2008 um 49,3 Prozent teurer geworden, geht aus Zahlen von Immobilien.net hervor. Auch in Salzburg (Plus 47,1
Prozent) habe es einen überdurchschnittlichen Anstieg gegeben. Die höchsten Preise sind derzeit in Innsbruck zu zahlen: Dort zahlt man im Schnitt für Eigentumswohnungen 3800 Euro pro Quadratmeter, um 37,6 Prozent mehr als vor fünf Jahren.
In Salzburg kostet der Quadratmeter nun 3540 Euro. Graz hatte zwar mit 38,7 Prozent eine starke Preissteigerung, der Durchschnittspreis liegt mit 2500 Euro aber noch niedrig. Linz kommt nun nach einem Preisanstieg von 28,8 Prozent auf 3.000 Euro. In Klagenfurt kostet der Quadratmeter nun 2220 Euro (plus 22,1 Prozent), in St. Pölten 1300 Euro (24,3 Prozent) und in Eisenstadt 1230 Euro (26,6 Prozent).
Bei Einfamilienhäusern sind die Preise ebenfalls vor allem im Westen stark gestiegen - in Salzburg etwa um 40 Prozent auf gut 3.900 Euro, in Innsbruck um 32,7 Prozent auf 3.430 Euro. In Graz und St. Pölten gab es dagegen Rückgänge bei den Preisen für Einfamilienhäuser.
Wie bei Eigentumswohnungen sind auch bei Mietwohnungen Innsbruck und Salzburg die teuersten Landeshauptstädte. In Tirols Hauptstadt kosten Mieten nach einem Preisanstieg um 37,2 Prozent inzwischen
12,2 Euro pro Quadratmeter. In der Mozartstadt sind nach einem Plus von knapp 20 Prozent 10,7 Euro je Quadratmeter zu zahlen. In Linz sind es nur 7,6 Euro, in Bregenz und Eisenstadt 7,5 Euro. Graz folgt mit 7,3 Euro pro Quadratmeter, am billigsten mietet man sich in Klagenfurt ein - mit 6,6 Euro für den Quadratmeter. Hier gab es auch nur einen marginalen Anstieg von 0,3 Prozent. (APA/red)







