Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentare Artikel senden Senden

Wien: Gründerzeithäuser entwickeln sich zum Dauerbrenner

01.02.2013 | 11:39 |   (DiePresse.com)

Für Objekte in der Bundeshauptstadt interessieren sich immer mehr internationale Investoren, Experte erwartet Preissteigerungen.

Wien Gruenderzeithaeuser entwickeln sich

Das vorige Jahr brachte Rekordwerte für den Zinshausmarkt. In Wien wurden knapp 500 Transaktionen gezählt (2011: 450), die ein Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro haben (2011: 780 Millionen Euro). Rechnet man die Zinshausanteile hinzu, so kommt man auf über 900 Transaktionen und ein Volumen von knapp 1,5 Milliarden Euro.

Laut Gerhard Hudej, Vorstand der gleichnamigen Zinshausmakler GmbH, zeichnen sich drei Trends am Zinshausmarkt ab:

  1. Als Käufer treten mehr Unternehmen auf als Privatinvestoren.
  2. Das Interesse ausländischer Investoren für Wiener Zinshäuser steigt.
  3. Im Fahrwasser Wiens kommt auch der Markt in den Bundesländern in Bewegung.

Die steigenden Preise für Wohnraum in Wien rufen jene Investoren auf den Plan, die Zinshäuser parifizieren und Wohnungen verkaufen. Es folgt eine Verlagerung der Käufergruppen – von den Privatinvestoren hin zu den Unternehmen. Dieser Trend wird zu einer weiteren Verknappung am Markt für klassische Zinshäuser und damit zu weiteren Preissteigerungen führen.
Wiener Gründerzeit-Zinshäuser gelten auch bei internationalen Investoren als interessante Anlageform. Auch der Ruf Wiens - als eine Stadt mit hoher Lebensqualität - spielt dabei eine Rolle.
Rund ein Drittel der Objekte wird von Privat an Privat verkauft. Hudej warnt hier vor zu schneller Preisbewertung seitens der Verkäufer: Der wahre Wert eines Hauses werde oft falsch eingeschätzt, da die meisten Eigentümer den Markt zu wenig kennen. (red.)

1 Kommentare
ahha
02.02.2013 13:01
0 0

wau,

eine Ges.m.b.H. hat schon einen Vorstand - sind alle ein bisserl abgehoben - die Schreiber und die Akteure!