Artikel drucken Drucken Artikel kommentieren Kommentare Artikel senden Senden

Österreicher investieren wieder in Grundstücke, Wohnungsangebot ist knapp

15.03.2013 | 11:13 |   (DiePresse.com)

Von einem Plus auf dem Immobilienmarkt im vierten Quartal 2012 berichtet der aktuelle Re/max Immspiegel: Es gab im Vorjahr mehr Immobilienverkäufe, Wien lag mit einem Verkaufswert von 5,13 Milliarden Euro vor allen anderen Bundesländern.

oesterreicher investieren wieder Grundstuecke

Die Österreicher haben wieder häufiger in Haus und Grund investiert: 93.038 Immobilienkäufe wurden im Vorjahr im Grundbuch eingetragen, um 2,4 Prozent mehr als 2011. Auf 17,48 Milliarden Euro (ein Plus von 6,4 Prozent) stieg der Wert der gehandelten Immobilien. Während Grundstücke und Einfamilienhäuser boomten, wechselten wesentlich weniger Eigentumswohnungen den Besitzer. Und dies erfolgte nicht wegen der geringeren Nachfrage, sondern wegen des knappen Angebots.

"Wir könnten wesentlich mehr Wohnungen verkaufen", teilte Re/Max-Austria-Chef Bernhard Reikersdorfer am vergangenen Donnerstag bei der Präsentation des aktuellen Immospiegels für das vierte Quartal 2012 mit. Die Wohnungspreise sind im Vorjahr ordentlich angezogen. Im Schnitt kostete eine Eigentumswohnung 146.903 Euro und damit um 5,9 Prozent mehr als 2011. Insgesamt wurden im Vorjahr 31.415 Wohnungen verkauft (-3,6 Prozent), deren Gesamtwert stieg aber um 3,2 Prozent auf 5,34 Mrd. Euro. Die Daten wurden auf Basis der Kaufvertragssammlung von „ImmoUnited“ erstellt.

Am zweithäufigsten wurden im Vorjahr erstmals nicht Gebäude, sondern Grundstücke gehandelt (25.739 Käufe, plus 15,8 Prozent). An dritter Stelle rangierten Gebäude (25.203 Einheiten), wobei vor allem Einfamilienhäuser im Trend lagen (mit plus 8,2 Prozent auf 10.446). Stolze 29,3 Prozent der gesamten Immobilienkaufsumme entfielen wertmäßig auf Wien (5,13 Milliarden Euro). Damit hat die Bundeshauptstadt 2012 gegenüber dem Vorjahr knapp eine halbe Milliarde Euro zugelegt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Niederösterreich mit 2,64 Milliarden und Oberösterreich mit 2,15 Milliarden Euro. (red.)

1 Kommentare
17und4
16.03.2013 17:49
0 0

in Holland beginnt gerade

eine Immobilienflaute und jettz wird das geld halt hier verbraucht.
Jedenfalls zuim Schaden der Österreicher.