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Rechnungshof kritisiert Immobiliengeschäfte

28.03.2013 | 18:15 |   (Die Presse)

Die Ausgliederung brachte nichts, die See-Immobilien wurden zu teuer gekauft.

Schloss Reifnitz

Wien/Maf. Die neue Kärntner Landesregierung wird sich noch viel mit der Vergangenheit beschäftigen müssen – zum Beispiel mit den Immobiliengeschäften des Landes, die der Rechnungshof im aktuellen Bericht rügt. Die im Jahr 2001 erfolgte Ausgliederung in eine Landesimmobiliengesellschaft brachte demnach wenig: Weder eine effizientere Verwaltung noch eine Verringerung der Schulden des Landes wurde erreicht. Harsch fällt die Kritik am Kauf von See-Liegenschaften des ÖGB aus. Der Kaufpreis von 44 Millionen Euro sei um zehn bis zwölf Millionen Euro zu hoch gewesen. Und das Honorar für den Makler lag bei 3,5Prozent – das ist mehr als die gesetzliche Höchstgrenze von drei Prozent.

 

Nächster Rücktritt in der FPK

Konsequenzen gibt es in der Affäre um den Verkauf von Schloss Reifnitz an Frank Stronachs Magna, bei dem die Staatsanwaltschaft gegen Gemeindepolitiker wegen Untreue ermittelt. Der Bürgermeister von Maria Wörth, Adolf Stark, legte seine Funktion als Bezirksparteiobmann der FPK zurück.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.03.2013)