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Mieten blieben 2017 gleich, Kaufpreise in allen Bundesländern höher

07.02.2018 | 11:27 |   (DiePresse.com)

Immowelt-Analyse: Wien bei Eigentum fast dreimal so teuer wie das Burgenland. Mietobjekte sind laut Ranking im Burgenland und in Kärnten am günstigsten.

Symbolbild
Symbolbild / Bild: (c) Stanislav Jenis 

Die Mieten für im Internet inserierte Wohnungen sind voriges Jahr großteils konstant geblieben, Kaufimmobilien haben sich jedoch in allen Bundesländern verteuert. Das zeigt eine Analyse der Angebote auf der Plattform immowelt.at. In Wien wurde Wohneigentum im Schnitt fast drei mal so teuer offeriert wie im Burgenland, bei den Mieten erwies sich Salzburg als ein noch teureres Pflaster als Wien.

Über der 3000-Euro-Grenze pro Quadratmeter lagen die Kaufpreise für Wohneigentum außer in der Bundeshauptstadt (mit im Schnitt 3870 Euro) auch in Vorarlberg (3720 Euro), Tirol (3700 Euro) und Salzburg (3570 Euro). Niederösterreich bewegte sich mit 2250 Euro/m2 im Mittelfeld, Schlusslichter waren Burgenland (1350 Euro) und Kärnten (1910 Euro). Den stärksten Preissprung mussten Käufer in der Steiermark (auf 2210 Euro) und in Vorarlberg hinnehmen. Der Median für die Kaufpreise lag österreichweit bei 3010 Euro/m2, wie immowelt am Mittwoch erklärte.

Mieten: Salzburg und Wien am teuersten

Auch im Mieten-Ranking erwiesen sich das Burgenland (7,70 Euro/m2 und Monat) und Kärnten (9,30 Euro) als günstigste Bundesländer - verglichen wurden jeweils die Gesamtmieten (Nettomieten inkl. Betriebskosten) im Falle einer Neuvermietung. Am teuersten angeboten wurden Mietwohnungen in Salzburg (13,20 Euro) und Wien (13,10 Euro), der Bundesschnitt lag demnach bei monatlich 11,80 Euro/m2. Trotz insgesamt konstanter Neuvermietungspreise klaffte die Entwicklung zwischen den Ländern doch auseinander: Tirol wies im Vorjahr mit 9 Prozent die größte Verteuerung der Angebote auf, einziges Bundesland mit einem Rückgang war das Burgenland mit minus 11 Prozent. (APA)